Sibylle Bergemann

September/Oktober 2009

Thomas Wunsch - Coverfotos für ECM-

11.09.-29.10.2009, Theater Rüsselsheim,
Die Ausstellung ist während der Theaterveranstaltungen zu sehen

Eine Zusammenarbeit von illust_ratio, Jazz-Fabrik, Kultur 123
und freundlicher Unterstützung von ECM Records

Was haben der US-amerikanische Pianist Keith Jarrett, der deutsche Komponist Helmut Lachenmann und der tunesische
Oud-Spieler Anouar Brahem gemeinsam? Sie alle haben auf dem Münchner Renommierlabel ECM Platten veröffentlicht,
deren Cover Bilder des in Wiesbaden lebenden Fotografen Thomas Wunsch  zieren. Gleiches gilt für den Drummer Paul Motian,
die Pianisten Marcin Wasilewski, Nik Bärtsch und Christian Wallumrod oder auch den Bassisten Arild Andersen – denn seit 2001
gehört Wunsch zu jenen auserlesenen Künstlern, die ECM das Gesicht geben. Damit ist Wunsch Teil eines höchst ambitionierten
Projektes. Denn ECM trägt nicht nur die Verantwortung für eine ganze Reihe von musikalischen Weiterentwicklungen,
vornehmlich im europäischen Jazz, sondern zeigt immer wieder mit grafischer Raffinesse, dass Gebrauchsgüter auch hohen
gestalterischen Ansprüchen Stand halten können.
Thomas Wunschs Fotografien streben nach Abstraktion - ein unerreichbarer Versuch, solange eine Kameraoptik vorgefundene
Lichtspuren einfängt. Doch die eingefangene Realität strahlt als inspirierendes Fragment zurück, wirft Gedanken auf und
konstruiert eine träumerische Landschaft vor dem inneren Auge. Hier verbindet Wunsch Hören und Sehen an einer unerwarteten
Schnittstelle: Der ECM immer wieder nachgesagte „Sound der Stille“ provoziert die gleiche bodenlose Imagination wie die
Wirklichkeitsschlieren auf Wunschs Bildern.

Von Kindheit an beschäftigt sich Thomas Wunsch mit der Fotografie, machte sie später zu seinem Beruf, der sich jahrelang in der
US-amerikanischen Kulturlandschaft realisierte. Zunächst gründete er in Hamburg ein Studio, in dem er sich der kommerziellen
Fotografie – Schwerpunkte Mode, Still Life, Porträt – widmete und neben anderen Prominenten Barbra Streisand, Frank Zappa
oder Steve Reich  ablichtete. 1984 siedelte er dann in die USA über, wo er als festangestellter Standfotograf in einem Filmstudio
tätig war. Wieder in Deutschland hat er sich mittlerweile in der hiesigen Kunst-Landschaft etabliert.

Ausstellungseröffnung
Donnerstag, 10.09.2009, 19.30 Uhr
Theater Rüsselsheim, Foyer

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung spielt um 20.30 Uhr das Christian Wallumrod Ensemble auf der
 Hinterbühne. www.jazzfabrik.de

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Oktober 2009
  
IIlust_ratio  

          

4. Oktober bis 11. Oktober 2009, Werkshalle A1

Illust_ratio workshop 1
Studierende der Hochschulen Halle/Saale und Offenbach illustrieren vor Ort.

Illust_ratio ist eine Kunstreihe der Stadt Rüsselsheim und des Kunstvereins Rüsselsheim
mit internationaler Ausrichtung.
Sie bietet neben regelmäßigen Ausstellungen zum Thema Kunst und Illustration, den Aufbau
einer Sammlung zeitgenössischer Illustratorenkunst mit lokalem Bezug, Vorträge und
Podiumsgespräche über die Schnittstellen von Kunst, Illustration, Karikatur und Comic
sowie Workshops und die Förderung  des künstlerischen Nachwuchses.
Kunstverein und Stadt Rüsselsheim veranstalten vom 4.bis 10.10. 09 einen Workshop
für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler.
Eine Woche lang arbeiten Studierende der beiden Hochschulen zu dem Thema
„Rüsselsheim (Welt-) Stadt des Automobils“
Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung präsentiert.

Veranstaltungsort ist immer die Werkshalle A1 (direkt am Bahnhofsplatz Rüsselsheim)

Vernissage
10.10.2009 um 19 Uhr
Ausstellung
12.10. bis 24.10.2009
Mo. bis Fr. 16 bis 19 Uhr
Samstag 11 bis 15 Uhr
Sonntag 15 bis 18 Uhr

Wir danken: Autowerk RheinMain, Adam-Opel-GmbH, GPR Rüsselsheim, Bücherhaus Jansen, Main-Spitze,
Städtische Betriebshöfe, gewobau, Stiftung Alte Synagoge

Aktualisierte Informationen zu diesem Projekt  auf dieser Seite,
in der Tagespresse und auf www.kulturportal-ruesselsheim.de
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6. Oktober 2009

Kunstgespräch

„A Love Supreme“
Fotografie, Illustration, Jazz

Dienstag, 6.10. 2009, 19 Uhr
Theater Rüsselsheim, Foyer
(Einlass über den Haupteingang)

Mit
Thomas Wunsch, Fotograf, Wiesbaden

Robert Nippoldt, Illustrator, Münster

Moderation:

Matthias Schneider, Pressereferent der Illustratorenorganisation,Berlin

Man trug diese schwarz-weiße Platte mit dem Foto Coltranes wie eine Ikone
unter dem Arm, aufgeklappt hing sie als Bild an den Wänden, sie wurde zum
Peace Zeichen des Jazz. So umschreibt Konrad Heidkamp von der Zeit
die Wirkung des Covers von John Coltranes Schlüsselwerk „A Love Supreme“


Thomas Wunsch, Fotograf, gibt mit seinen Coverbildern, Platten des Münchner Renommierlabels ECM,
ein Gesicht. Wunsch ist Teil eines ambitionierten Projektes. Denn ECM trägt nicht nur die Verantwortung
für eine ganze Reihe von musikalischen Weiterentwicklungen, vornehmlich im europäischen Jazz, sondern
zeigt immer wieder mit grafischer Raffinesse, dass Gebrauchsgüter auch hohen gestalterischen Ansprüchen
standhalten können.

Robert Nippoldt, Illustrator, illustrierte 2007 das Buch „Jazz. Im New York der wilden Zwanziger“.
Dieser Grafikband wurde im Jahr 2007 als „Das schönste Buch des Jahres 2007“ auf der Frankfurter
Buchmesse ausgezeichnet. Darin befinden sich Portraits berühmter Jazz Musiker, dazu eine CD mit
passender Musik. Nippoldts Zeichnungen mit Stahlfeder und Tusche sowie bräunlicher Colorierung am
Computer, also in den Farben Schwarz, Weiß und Braun gehalten, beziehen sich oft auf bekannte
Fotos der Jazzgeschichte.
Nippoldt sucht dabei ausgefallene Sichtweisen, er bevorzugt die Draufsicht oder Untersicht. So sieht
man z. B. bei einer extremen Naheinstellung nur die Hände und Stöcke des Schlagzeugers Chick Webb,
mit denen er das Becken bearbeitet oder leicht angeschnitten, so dass er eine Art Verbeugung vor uns
macht, den King of Swing mit seiner Klarinette: Benny Goodmann.

Matthias Schneider, Musikagent und Pressereferent der Illustratorenorganisation moderiert
die Begegnung dieser beiden Künstler, die auf höchst unterschiedliche Weise, gestalterisch
im Bereich des Jazz unterwegs sind.

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November/Dezember 2009

Sibylle Bergemann –Photographien-

„Mich interessiert der Rand der Welt, nicht die Mitte. Das Nichtaustauschbare ist für mich von Belang.
Wenn etwas nicht ganz stimmt in den Geschichten oder Landschaften…..“
(Sibylle Bergemann). Sie hat mit ihren Arbeiten Fotogeschichte geschrieben und gehört
zu den herausragenden deutschen Fotografen.
Sibylle Bergemann begann ihre Fotografenlaufbahn am Ende der sechziger Jahre in Ostberlin
Neben ihrer Arbeit als Modefotografin entstanden dichte Porträtaufnahmen von Schauspielern und
Künstlern sowie Reportagen und Bilddokumentationen.
Sie war 1990 Gründungsmitglied der Fotografenagentur „Ostkreuz“.
Neben der freien Arbeit fotografiert Sibylle Bergemann vor allem für die Zeitschrift GEO.

Vernissage:  20.11. 2009, 19 Uhr

Ausstellung: 21.11.2009 bis 13.12.2009

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 16 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 15 Uhr, Sonntag 15 bis 18 Uhr

Werkshalle A1(direkt am Bahnhofsplatz Rüsselsheim)

Eine Ausstellung des Institituts für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) www.ifa.de Stuttgart

In Kooperation mit:

Mehr Informationen unter:

www.ifa.de/ausstellungen/ausstellungen-im-ausland/foto/sibylle-bergemann/

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