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Veanstaltungsübersicht kunstverein rüsselsheim
1994
Ausstellung | Urs Lüthi | “Printed works”

1995
Ausstellung und Performance | Lili Fischer | “Grazienkongreß”
Videoinstallation | Urs Breitenstein | “Heimrekord”

1996
Ausstellung | A.R. Penck | EX.PER.I.MEN.TAT.OR | Katalog
Videoinstallation | Andreas Müller- Pohle | „Entropia“
1997
Gedächtnisausstellung | 10. Todestag von Diether Ritzert | “Ein neuer Blick” | Kooperation mit dem städtischen Kulturamt
1998
Doppelausstellung | „Inszenierte Fotografie“ Die Sammlung der zwanziger und dreißiger Jahre und zeitgenössische Prager Fotoszene| Katalog
Ausstellung | Hella Guth | “Arbeiten auf Papier”
Ausstellung | Vollrad Kutscher | Kooperation mit dem städtischen Kulturamt
Ausstellung | Fotoklasse der Hochschule für Gestaltung in Offenbach | „Die Stadt, die Menschen und das Werk - Eigene Blicke“
Ausstellung | Klaus Staudt | „Im Vergleich“
1999
Klanginstallationen | Ad van Buuren | „Change Machine“, „Falanx“ und „Soundman“
Fotoausstellung | Wadim Gutschin | „Meine Dinge“ | Katalog
Beginn der Veranstaltungsreihe mit Lesungen bedeutender zeitgenössischer Autorinnen und Autoren
Lesung | Herta Müller | ”Heute wär ich mir lieber nicht begegnet” Lesung | Erich Loest | “Gute Genossen” Lesung | Christoph Peters| “Stadt, Land, Fluss” Lesung | Peter Kurzeck | “Manuskripten”
Ausstellung | Dörre, Pillwitz, Renz, Ruggeri und Gille | „5 -mal Malerei aus Leipzig - von mir aus“
Ausstellung | Max-Lieberman | „Stationen eines Malerlebens“ | Kooperation mit dem städtischen Kulturamt | Katalog
Ausstellung | Klaus Mümpfer | „Jazz im Bild“ |
2000
Fotoausstellung | Christopher Muller
Fotoausstellung | Klaus Wefringhaus | „Ins Wasser“
2001
Fotoausstellung | Sammlung Dr. Michael Schupmann | „Klassische Photographie“ |
Fotografische Gedankenspiele | Lewis Baltz | „Was wäre wenn...“ | Katalog
Lesung | Christoph Bauer | Roman „Jetzt stillen wir unseren Hunger“
Konzert | Dave Douglas mit seinem Tiny Bell Trio | Kooperation mit der „Jazz-Fabrik“ Konzert | Dino Saluzzi | Kooperation mit der „Jazz-Fabrik“ Konzert | Vienna Art Orchestra | Kooperation mit der „Jazz-Fabrik“ Konzert | Omar Sousa | Kooperation mit der „Jazz-Fabrik“
Ausstellung | Barbara Greul Aschanta |“ „100 Schläfer“
2002
Ausstellung | Andreas Arnold | “Farbschichten”
Fotoausstellung | Frank Moellenberg | “Sequenzen \ sequences”
2003
Ausstellung | Birgid Helmy | „Dunkle Räume Skulpturen-Inszenierungen“ | Katalog
Ausstellung | Helena Belzer | “Lichtspuren”
2004
Installation | Urs Breidenstein | „Kopf und Kragen“
Installation | Birgid Helmy | „Tapas “
Konzert | Cuong Vu & Scratch | Kooperation mit der „Jazz-Fabrik“ Rüsselsheim. Vortrag | Dr. Rauscher | „Kunst-Ereignis zwischen Verkündigung und Verklärung“. Lesung | Georg Klein |
Fotoausstellung | Ingrid Hermentin| „Codes und Transkriptionen“
2005
Konzert | Oregon | Kooperation mit der Jazz-Fabrik Rüsselsheim Konzert | Susi Hyldgaard & Blush | Kooperation mit der „Jazz-Fabrik“ Lesung | Edgar Reitz | „Heimat“ Lesung | Eva Demski | „Von Liebe, Reichtum, Tod und Schminke“ Lesung | Kirsten Kühlke | „Moana-Effekt“
Installation | Michael Habes | „Scholle“
2006
Ausstellung | Anke Feuchtenberger und Beng Fosshag | illust_ratio 1 | Katalog
 
Vortrag | Andreas Platthaus | „Skizzenspiele - Der vitale Entwurf oder die fest gefügte Illustration“ 
Künstlergepräch | mit Christoph Niemann, Line Hoven, Matthias Schneider und Bengt Fosshag | Moderation Andreas Platthaus 
Vortrag | Wolfgang Ullrich | „Wann sieht etwas nach Kunst aus“
2007
Künstlergespräch | mit ATAK, Michael Schneider und Armin Abmeier
Vortrag documenta | mit Dr. Harald Kimpel
Lesung | Dieter Wellershoff
2008
Ausstellung | Georg Barber “ATAK” | illust_ratio 2 | Katalog
Ausstellung | Kinderbuch und Comic | Orginalexponate von Wolf Erlbruch, Nadia Budde, Rotraut Susanne Berner, Jockum Nordström, Benoit, Blex Bolex, Nathalie Leté, Klaus Ensikat, Volker Pfüller, Sophie Duterte, Gunnar Lundkvist, Anke Feuchtenberger, Steven Apleby, Goele Dewanckel, Martin Jarrie, C.X. Huth,
Podiumsdiskussion | the Kinderbuchfactory - Masse statt Klasse | Henry Steinhau, Berlin; Hans- Jürgen Jansen, Rüsselsheim; Katja Kamm, Hamburg; Markus Weber, Frankfurt;
Künstlergespräch | Kunst und Illustration - Hybride Zonen an den Schnittstellen von Illustration und Kunst oder Illustration als eigenständige Kunstform | Andreas Platthaus, Frankfurt; ATAK, Berlin; Nadja Budde, Berlin; Blexbolex, Paris; Bengt Fosshag, Rüsselsheim; Antje Dorn, Berlin;
2009
Lesung | Gabriele Wohmnann
Nils Folckers  In der Reihe illust_ratio ist Nils Folckers, Kurator der Caricatura –Galerie für komische Kunst- in Kassel zu Gast. Sein Vortrag beschäftigt sich mit dem Thema „Ohne Worte-Sprechende Bilder in Cartoon, Comic und komischer Kunst“
September/Oktober 2009
Thomas Wunsch - Coverfotos für ECM-
11.09.-29.10.2009, Theater Rüsselsheim, Die Ausstellung ist während der Theaterveranstaltungen zu sehen
Eine Zusammenarbeit von illust_ratio, Jazz-Fabrik, Kultur 123 und freundlicher Unterstützung von ECM Records
Was haben der US-amerikanische Pianist Keith Jarrett, der deutsche Komponist Helmut Lachenmann und der tunesische Oud-Spieler Anouar Brahem gemeinsam? Sie alle haben auf dem Münchner Renommierlabel ECM Platten veröffentlicht, deren Cover Bilder des in Wiesbaden lebenden Fotografen Thomas Wunsch zieren. Gleiches gilt für den Drummer Paul Motian, die Pianisten Marcin Wasilewski, Nik Bärtsch und Christian Wallumrod oder auch den Bassisten Arild Andersen – denn seit 2001 gehört Wunsch zu jenen auserlesenen Künstlern, die ECM das Gesicht geben. Damit ist Wunsch Teil eines höchst ambitionierten Projektes. Denn ECM trägt nicht nur die Verantwortung für eine ganze Reihe von musikalischen Weiterentwicklungen, vornehmlich im europäischen Jazz, sondern zeigt immer wieder mit grafischer Raffinesse, dass Gebrauchsgüter auch hohen gestalterischen Ansprüchen Stand halten können. Thomas Wunschs Fotografien streben nach Abstraktion - ein unerreichbarer Versuch, solange eine Kameraoptik vorgefundene Lichtspuren einfängt. Doch die eingefangene Realität strahlt als inspirierendes Fragment zurück, wirft Gedanken auf und konstruiert eine träumerische Landschaft vor dem inneren Auge. Hier verbindet Wunsch Hören und Sehen an einer unerwarteten Schnittstelle: Der ECM immer wieder nachgesagte „Sound der Stille“ provoziert die gleiche bodenlose Imagination wie die Wirklichkeitsschlieren auf Wunschs Bildern.
Von Kindheit an beschäftigt sich Thomas Wunsch mit der Fotografie, machte sie später zu seinem Beruf, der sich jahrelang in der US-amerikanischen Kulturlandschaft realisierte. Zunächst gründete er in Hamburg ein Studio, in dem er sich der kommerziellen Fotografie – Schwerpunkte Mode, Still Life, Porträt – widmete und neben anderen Prominenten Barbra Streisand, Frank Zappa oder Steve Reich ablichtete. 1984 siedelte er dann in die USA über, wo er als festangestellter Standfotograf in einem Filmstudio tätig war. Wieder in Deutschland hat er sich mittlerweile in der hiesigen Kunst-Landschaft etabliert.
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Oktober 2009 IIlust_ratio

4. Oktober bis 11. Oktober 2009, Werkshalle A1
Illust_ratio workshop 1 Studierende der Hochschulen Halle/Saale und Offenbach illustrieren vor Ort.
Illust_ratio ist eine Kunstreihe der Stadt Rüsselsheim und des Kunstvereins Rüsselsheim mit internationaler Ausrichtung. Sie bietet neben regelmäßigen Ausstellungen zum Thema Kunst und Illustration, den Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer Illustratorenkunst mit lokalem Bezug, Vorträge und Podiumsgespräche über die Schnittstellen von Kunst, Illustration, Karikatur und Comic sowie Workshops und die Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Kunstverein und Stadt Rüsselsheim veranstalten vom 4.bis 10.10. 09 einen Workshop für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler. Eine Woche lang arbeiten Studierende der beiden Hochschulen zu dem Thema „Rüsselsheim (Welt-) Stadt des Automobils“ Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung präsentiert.
Wir danken: Autowerk RheinMain, Adam-Opel-GmbH, GPR Rüsselsheim, Bücherhaus Jansen, Main-Spitze, Städtische Betriebshöfe, gewobau, Stiftung Alte Synagoge
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6. Oktober 2009
Kunstgespräch
„A Love Supreme“ Fotografie, Illustration, Jazz
Dienstag, 6.10. 2009, 19 Uhr Theater Rüsselsheim, Foyer (Einlass über den Haupteingang)
Mit Thomas Wunsch, Fotograf, Wiesbaden Robert Nippoldt, Illustrator, Münster
Moderation: Matthias Schneider, Pressereferent der Illustratorenorganisation,Berlin
Man trug diese schwarz-weiße Platte mit dem Foto Coltranes wie eine Ikone unter dem Arm, aufgeklappt hing sie als Bild an den Wänden, sie wurde zum Peace Zeichen des Jazz. So umschreibt Konrad Heidkamp von der Zeit die Wirkung des Covers von John Coltranes Schlüsselwerk „A Love Supreme“
Thomas Wunsch, Fotograf, gibt mit seinen Coverbildern, Platten des Münchner Renommierlabels ECM,ein Gesicht. Wunsch ist Teil eines ambitionierten Projektes. Denn ECM trägt nicht nur die Verantwortung für eine ganze Reihe von musikalischen Weiterentwicklungen, vornehmlich im europäischen Jazz, sondern zeigt immer wieder mit grafischer Raffinesse, dass Gebrauchsgüter auch hohen gestalterischen Ansprüchen standhalten können. Robert Nippoldt, Illustrator, illustrierte 2007 das Buch „Jazz. Im New York der wilden Zwanziger“.
Ausstellung Sybille Bergemann vom 21.11.2009 bis 13.12.2009
Das Werk einer der wichtigsten deutschen Fotografinnen der Gegenwart wurde mit diesem Projekt und dieser Ausstellung in der Gesamtheit vorgestellt. Als Modefotografin bekannt geworden, ist Bergemann vor allem aber eine herausragende Vertreterin des fotografischen Essays und eine genaue Beobachterin verborgener Zusammenhänge. Eine Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa)
 
1. Juli 2010 Peter Kurzeck liest aus „Kein Frühling“
Donnerstag, 1.Juli, 19 Uhr, Opel Forum, Bahnhofstr.1 Eintritt 7 Euro, für Mitglieder des Kunstvereins frei. Zugang über das Hauptportal durch den Opelausstellungsraum.
In „Kein Frühling“ beschreibt Peter Kurzeck das Dorf Staufenberg in Oberhessen. Von der Nachkriegszeit bis in die frühen Fünfziger Jahre, lässt er aus den Stimmen und Perspektiven seiner Bewohner in der autobiografisch-poetischen Schilderung eine vergangene Zeit wiedererstehen. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird das Panorama des Dorfes bei seinem Übergang in das Industriezeitalter beschrieben. Mit seiner einzigartigen Prosa, seinem unprätentiösen, ruhigen Vortragsstil entführt er die Zuhörer in eine untergegangene Welt. „Man muss Kurzeck hören. Das gilt auch für seine geschriebenen Texte. Denn sie sind so etwas wie Musik.Es gibt neben ihm kaum einen Autor, der so erkennbar seinen Stil schreibt.“ (Jörg Magenau, taz)
Peter Kurzeck wurde 1943 in Böhmen geboren und wuchs in Staufenberg im Kreis Gießen auf. Ab 1970 lebte er lange in Frankfurt, heute lebt er in Uzes/Südfrankreich und in Frankfurt. Kurzeck wurde mit verschiedenen Literaturpreisen ausgezeichnet: u.a. dem Alfred-Döblin Preis, dem Hans-Erich-Noack Preis, dem Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis.
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