Programm 2021/2022

Aktuell

Liebe Freundinnen und Freunde des Kunstvereins Rüsselsheim,
Unsere Angebote können z. Zt. unter den bestehenden Abstands- und Hygieneregeln besucht werden. Aktuell gilt die 2 G  Regel. Besucherinnen und Besucher die nicht geimpft sind, benötigen auf dieser Grundlage einen aktuellen PCR-Test. Bitte bringen Sie in diesem Fall einen entsprechenden Negativausweis mit . 
Beachen Sie auch die aktuellen Informationen auf museum-ruesselsheim.de

„Bears, bats and crocodiles“ von Jan Thomas in der Rüsselsheimer Festung

Bevor vielköpfige Monster und Fabelwesen im November den Innenraum bevölkern, sind chimärenhafte Wesen in Form einer Wandinstallation in den Außenbereich an den Torturm gezogen. Sie knüpfen an Grotesken des Mittelalters an, deren Bestimmung in der Abwehr des Bösen bestand. Die vielfigurige temporäre Wandinstallation wurde am 
17. September, 2021  
öffentlich vorgestellt. Vorläufig ist sie dort bis zum 31.1.2022 zu sehen.

Ort: Torturm der Rüsselsheimer Festung

In Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Festung

“Homer und Monkey” | Skulpturen von Jan Thomas

Jan Thomas blickt auf eine lange Tradition in der figürlichen Holzskulptur und schafft es, überraschend, neue Bedeutungsebenen zu erschließen. Seine Arbeiten sind Hybriden aus Realismen, mittelalterlichen Bildprogrammen, wilden Männern und Biodesign und ihnen ist eine merkwürdige Aufhebung von Zeit und Geschichte eigen. Meist werden die auf den ersten Blick bedrohlichen Bildwelten ironisch gebrochen, so dass sich nach einem 
Gefühl von Verunsicherung und Angriff ein Schmunzeln und eine überraschende Leichtigkeit einstellen. 

Jan Thomas wurde 1970 in Salzgitter geboren. Er studierte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle, an der Athens School of Fine Arts und an der ENSB-A Paris. Bis 2003 war er Meisterschüler der Burg Giebichenstein. Er hat zahlreiche Stipendien und Preise erhalten und stellt europaweit in Museen, Kunstvereinen und Galerien aus. Zahlreiche Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. 

Eine großformatige Arbeit von Jan Thomas ist seit 2019 im öffentlichen Raum der Grünanlage Holbeinstr. 3 - 7 zu sehen. Die skulpturale Installation zum Thema Hans Holbein der Jüngere, war die Preisträgerarbeit eines Kunstwettbewerbes der Gewobau Rüsselsheim. 

Vernissage: 20.11.2021, 19 Uhr
Ausstellung: 21.11. 2021 bis 30. Januar 2022
Di.-Fr. 9-13 Uhr und 14-17 Uhr, Sa.+So. 10-17 Uhr
Eintritt frei
Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim
Fotos: Jan Thomas

Vorstellung der Jahresgabe 2021
Die Veranstaltung muss leider ausfallen

Die Jahresgabe 2021 kommt von der Düsseldorfer Künstlerin Nele Waldert. Sie studierte in Graz und an den Kunstakademien in München und Düsseldorf und war Meisterschülerin von Prof. Fritz Schwegler. 
Ihre androgynen Figuren aus Polymergips und Pappmaché ergänzt sie mit Versatzstücken aus „armen“ Materialien wie Wachs, Styrodur und Glas. In Verbindung mit natürlichen Werkstoffen wie Hölzern, Pilzen und Wurzeln entstehen narrative Bezüge und ihre traumähnlichen Figuren beginnen ganz eigene Geschichten aus einer   rätselhaften Welt zu erzählen.

An diesem Nachmittag werden wir die Jahresgabe der Künstlerin vorstellen.Traditionell innerhalb der  Jahresabschlussveranstaltung mit den legendären Plätzchen aus der Weihnachstbäckerei des Kunstvereins.

Samstag, 11. Dezember, 2021, 16 Uhr 
Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim (Festung), 
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim
Der Eintritt ist frei
Das Foto rechts zeigt eine Arbeit von Nele Waldert

Zu den Jahresgaben...

„Brache” - Lyrische Lesung mit Dilek Mayatürk-Yücel

„An unser Herz werden wir uns erst dann erinnern, / Wenn es aufhört zu schlagen“. Die Gedichte von Dilek Mayatürk sind Aufforderungen, nicht in Coolness zu erstarren. In ihren Texten fließt rotes Blut, manche pochen vor Schmerz, Wut und Liebe – ungebrochen und ungeschützt, aber in Worten gebändigt. Trennung, Verlust, die eigene Herkunft werden hier verhandelt, aber auch das aktuelle politische Geschehen in der Türkei, mit all seinen Implikationen für die eigene Biographie.
Dilek Mayatürk ist eine neue weibliche Stimme in der türkischsprachigen Lyrik – stark, verletzlich, wütend.
Im Herbst 2020 erschien der von Achim Wagner aus dem Türkischen ins Deutsche übertragene Gedichtband "Brache" von Dilek Mayatürk bei Hanser Berlin
Moderation: Thomas Adamczak
10. Februar 2022, 19 Uhr
Eintritt 7 Euro, für Mitglieder des Kunstvereins frei
Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim, Hauptmann-Scheuermann-Weg 4

Foto: Dirk Skipa