Programm 2021

Aktuell

Liebe Freundinnen und Freunde des Kunstvereins Rüsselsheim,
ab dem 23.5.2021 ist das Museum wieder geöffnet. Es gelten eingeschränkte Voraussetzungen.

Auch unsere Angebote können damit, unter den zum Zeitpunkt der jeweiligen Veranstaltung bestehenden Abstands- und Hygieneregeln, wieder besucht werden. Es wird -angepasst an die aktuelle Situation- ausgearbeitete und genehmigte Sicherheits- und Hygienekonzepte geben, welche Ihnen einen Besuch unter sicheren Bedingungen ermöglichen soll.

Beachen Sie auch hierzu die aktuellen Informationen auf museum-ruesselsheim.de

"Lange Tage" Die Ausstellung

Die Ausstellung zum Projekt “Lange Tage” umfasst etwa 90 Arbeiten der beteiligten 30 Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Skulptur, Illustration, Fotografie, Installation und Musik, sowie 35 ausgewählte Gedichte zum Thema. 
Lyrik und Bildende Kunst spiegeln Krisenzeiten, laden zum Nachdenken ein und interpretieren die Situation kritisch, nachdenklich, aber auch entspannt und humorvoll. Dabei geht es nicht nur um eine künstlerische Reaktion auf die aktuellen Ereignisse, sondern auch um  zentrale, zeitunabhängige Formen von Krisen und Krisenerscheinungen und deren individuelle und gemeinsame Bewältigung.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Er kann zum Preis von 
12,50 € direkt im Museum erworben oder über info@kunstvereinruesselsheim.de bestellt werden. 

Zum Projekt Lange Tage…

10. Juli bis 22. August 2021
Di.-Fr. 9-13 Uhr und 14-17 Uhr, Sa.+So. 10-17 Uhr

Der Eintritt ist frei

Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim (Festung), 
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim

Foto: "Desolation Row" von Sebastian Rogler, 2020,  Öl/Collage auf Pappe

“Und ich war da” | Musikalische Lesung mit Martin Beyer und Antonia Hausmann (Posaune) 

Martin Beyer, geboren 1976, ist promovierter Germanist, freier Schriftsteller und lebt und arbeitet in Bamberg.
Er stellt in seinem Roman die Frage: Wie kommt es, dass der eine Widerstand leistet, während der andere zum Mitläufer wird?
Ein ebenso ergreifender wie nachdenklicher Roman, der seine Leser vor die Frage stellt: 

Und was hättest Du getan? 

Donnerstag, 22. Juli 2021, 19 Uhr

Eintritt 7 Euro, für Mitglieder des Kunstvereins frei
Abendkasse

Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher ist auf 30 begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich, vorzugsweise per mail an:
museum@ruesselsheim.de oder telefonisch 06142-832950
Es gelten die aktuellen Hygieneregeln www.museum-ruesselsheim.de

Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim, Hauptmann-Scheuermann-Weg 4
65428 Rüsselsheim

„Unbekannt - Farbholzschnitte Anfang des 20.Jahrhunderts” 

Die Ausstellung ist beendet. 
Farbholzschnitte aus drei privaten Sammlungen zeigte der Kunstverein Rüsselsheim in dieser Ausstellung. 
Einige Informationen über diese Ausstellung finden Sie hier: 
Zum Film....
Ein Katalog zur Ausstellung ist erschienen. Bestellungen zum 
Preis von 12 €+Versandkosten an: info@kunstvereinruesselsheim.de
Bild: Alfred Borsdorf, The American, 1906

„Persönlich - Bengt Fosshag” 

Die Ausstellung ist beendet

Die anlässlich des achtzigsten Geburtstages von Bengt Fosshag geplante Ausstellung, einer umfassenden Werkschau wurde zu seinem einundachtzigsten Geburtstag nachgeholt. Als Kulturpreisträger der Stadt Rüsselsheim am Main und Gewinner zahlreicher Branchenpreise blickt Bengt Fosshag auf eine lange und erfolgreiche Karriere als Illustrator und Grafiker zurück. Es wurden überwiegend freie, als auch angewandte Arbeiten aus allen Epochen seines Schaffens gezeigt
Eine Veranstaltung der Stadt Rüsselsheim, Kultur123 Stadt Rüsselsheim, Stadt- und Industriemuseum in Kooperation mit dem Kunstverein.

Ein Spaziergang durch die Ausstellung mit Bengt Fosshag....

Illustration, Bengt Fosshag, 2020

 

Atelier zu Besuch - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch

Über ihre Werke und über Kunst reden, neue Arbeiten bestaunen und über Technik, Farben und Konstruktionen diskutieren - all das geht nirgendwo besser als bei einem Atelierbesuch. 
In der Reihe “Atelier zu Besuch” werden Künstlerinnen und Künstler eingeladen, um ähnlich der intimen Atmosphäre eines Ateliers mit Ihnen über ihre Kunst zu sprechen.
Ins Gespräch mit Martina Alt-Schäfer kommen:
Donnerstag, 1. Juli 2021, 19 Uhr | mit Michael Kalmbach
Donnerstag, 23. September 2021, 19 Uhr | mit Fides Becker
Donnerstag, 28. Oktober 2021, 19 Uhr | mit  Robert Metzkes

Eintritt 7 Euro, für Mitglieder des Kunstvereins frei

Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim, Hauptmann-Scheuermann Weg 4, 65428 Rüsselsheim

Eine Veranstaltung des Stadt- und Industriemuseums in Kooperation mit dem Kunstverein

Bild re. F. Becker, Bilder u. v. li. nach re. F. Becker, R. Metzkes, M. Kalmbach

Fides Becker

„bats and dragons“ von Jan Thomas in der Rüsselsheimer Festung

Bevor die vielköpfigen Monster und Fabelwesen im November den Innenraum bevölkern, werden die chimärenhaften Fledermauswesen in Form einer Wandinstallation in den Außenbereich an den Torturm ziehen. Sie knüpfen an Grotesken des Mittelalters an, deren Bestimmung in der Abwehr des Bösen bestand. Die vielfigurige temporäre Wandinstallation wird am 17. September, 2021 um 20 Uhr 30 öffentlich vorgestellt. 

Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim, Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim, Torturm

illust_ratio 9 | Stephanie Wunderlich

Illustration mit der Schere - das sind die Werke von Stephanie Wunderlich. Die für die Hamburger Künstlerin charakteristischen Kompositionen entstehen durch das Formen und Fügen bunten Papiers. Abstraktion und Narratation kombiniert sie spielerisch wie Puzzlestücke. Ihre Bilder geben sich nahbar - gewiss auch wegen ihrer sympathischen “Low Tech” Haptik und transportieren gleichzeitig subtile Poesie. 
Als selbständige Illustratorin arbeitet sie in Hamburg für internationale Magazine und Buchverlage.
Sie lehrt Illustration an der HAW Hamburg. Beim Zeichnerinnenkollektiv “Spring” ist sie Mitglied.

In dieser großen Einzelausstellung werden freie und angewandte Arbeiten von Stephanie Wunderlich präsentiert. 
Zur Ausstellung entsteht ein Katalog. 

Vernissage Fr.8.10. 2021, 19 Uhr
Ausstellung 9.10. - 7.11. 2021

Der Eintritt ist frei

Ort:
Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim (Festung), Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim
Di.-Fr. 9-13 Uhr und 14-17 Uhr, Sa.+So. 10-17 Uhr

Veranstalter: Kunstverein und Kultur123 Stadt Rüsselsheim in Kooperation mit dem Museum

Fotos: ©Stephanie Wunderlich

“Homer und Monkey” | Skulpturen von Jan Thomas

Jan Thomas blickt auf eine lange Tradition in der figürlichen Holzskulptur und schafft es, überraschend, neue Bedeutungsebenen zu erschließen. Seine Arbeiten sind Hybriden aus Realismen, mittelalterlichen Bildprogrammen, wilden Männern und Biodesign und ihnen ist eine merkwürdige Aufhebung von Zeit und Geschichte eigen. Meist werden die auf den ersten Blick bedrohlichen Bildwelten ironisch gebrochen, so dass sich nach einem 
Gefühl von Verunsicherung und Angriff ein Schmunzeln und eine überraschende Leichtigkeit einstellen. 

Jan Thomas wurde 1970 in Salzgitter geboren. Er studierte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle, an der Athens School of Fine Arts und an der ENSB-A Paris. Bis 2003 war er Meisterschüler der Burg Giebichenstein. Er hat zahlreiche Stipendien und Preise erhalten und stellt europaweit in Museen, Kunstvereinen und Galerien aus. Zahlreiche Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. 

Eine großformatige Arbeit von Jan Thomas ist seit 2019 im öffentlichen Raum der Grünanlage Holbeinstr. 3 - 7 zu sehen. Die skulpturale Installation zum Thema Hans Holbein der Jüngere, war die Preisträgerarbeit eines Kunstwettbewerbes der Gewobau Rüsselsheim. 

Vernissage: 20.11.2021, 19 Uhr
Ausstellung: 21.11. 2021 bis 9. Januar 2022
Di.-Fr. 9-13 Uhr und 14-17 Uhr, Sa.+So. 10-17 Uhr
Eintritt frei
Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim
Fotos: Jan Thomas

“BEZIEHUNGSWEISEN” | Lyrikabend 5 
mit Thomas Adamczak 

“Fritze
Nun mag ich auch nicht länger leben,
verhasst ist mir des Tages Licht, 
denn sie hat Franze Kuchen gegeben;
mir aber nicht.”
In dem Gedicht von Matthias Claudius wird eine besondere 
Beziehungssituation verdeutlicht. So wie in diesem Gedicht 
werden in vielen anderen Gedichten zum Thema “Mutter, Vater, Kind” 
wirkmächtige Erfahrungen literarisch gestaltet, die uns ansprechen 
und berühren. Familien sind nicht nur Orte der Geborgenheit und 
der emotionalen Wärme, sondern auch ein Macht- und Herrschaftssystem mit vielfältigen Konflikten.
Die ausgewählten Gedichte sollen inspirieren, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und mit der Kunstform Lyrik einen Zugang zu finden.

Donnerstag, 25. November, 2021, 19 Uhr 
Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim (Festung), 
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim
Eintritt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro, Mitglieder des Kunstvereins frei
Illustration: Bengt Fosshag

Vorstellung der Jahresgabe 2021

Die Jahresgabe 2021 kommt von der Düsseldorfer Künstlerin Nele Waldert. 
Sie studierte in Graz und an den Kunstakademien in München und Düsseldorf und war Meisterschülerin von Prof. Fritz Schwegler. 
Ihre androgynen Figuren aus Polymergips und Pappmaché ergänzt sie mit Versatzstücken aus „armen“ Materialien wie Wachs, Styrodur und Glas. In Verbindung mit natürlichen Werkstoffen wie Hölzern, Pilzen und Wurzeln entstehen narrative Bezüge und ihre traumähnlichen Figuren beginnen ganz eigene Geschichten aus einer   rätselhaften Welt zu erzählen.

An diesem Nachmittag werden wir die Jahresgabe der Künstlerin vorstellen.Traditionell innerhalb der  Jahresabschlussveranstaltung mit den legendären Plätzchen aus der Weihnachstbäckerei des Kunstvereins.

Samstag, 11. Dezember, 2021, 16 Uhr 
Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim (Festung), 
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4, 65428 Rüsselsheim
Der Eintritt ist frei
Das Foto rechts zeigt eine Arbeit von Nele Waldert

„Brache” - Lyrische Lesung mit Dilek Mayatürk-Yücel

„An unser Herz werden wir uns erst dann erinnern, / Wenn es aufhört zu schlagen“. Die Gedichte von Dilek Mayatürk sind Aufforderungen, nicht in Coolness zu erstarren. In ihren Texten fließt rotes Blut, manche pochen vor Schmerz, Wut und Liebe – ungebrochen und ungeschützt, aber in Worten gebändigt. Trennung, Verlust, die eigene Herkunft werden hier verhandelt, aber auch das aktuelle politische Geschehen in der Türkei, mit all seinen Implikationen für die eigene Biographie.
Dilek Mayatürk ist eine neue weibliche Stimme in der türkischsprachigen Lyrik – stark, verletzlich, wütend.
Im Herbst 2020 erschien der von Achim Wagner aus dem Türkischen ins Deutsche übertragene Gedichtband "Brache" von Dilek Mayatürk bei Hanser Berlin
Moderation: Thomas Adamczak
10. Februar 2022, 19 Uhr
Eintritt 7 Euro, für Mitglieder des Kunstvereins frei
Ort: Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim, Hauptmann-Scheuermann-Weg 4

Foto: Dirk Skipa